PODOLOGIE
Podologie (Fußpfleger/in)
FußpflegerInnen pflegen und behandeln die Füße und Beine sowie die Hände und Arme ihrer KundInnen.
Sie schneiden, feilen und fräsen die Zehennägel und die Fingernägel, behandeln eingewachsene Nägel und befestigen nötigenfalls Nagelkorrektur-Spangen (das sind Metall- oder Kunststoff-Spangen, welche die Nagelränder über den Nagelfalz heben und dadurch das weitere Einwachsen der Nägel in das Nagelbett verhindern). Deformierte und abgebrochene Nägel werden durch eine Nagelprothese ersetzt (künstlicher Nagel, der aus einer speziellen Acryl-Masse geformt wird).
Ein entsprechender Aufgabenbereich ist auch das Lackieren der Nägel mit Nagellack oder Shellac (UV-Nagellack).
Weiters verabreichen FußpflegerInnen Hand- und Fußbäder und führen physikalische Fußpflegebehandlungen (Behandlungen mit Wasser, Wärme, Kälte, Licht und Strom) sowie fußpflegerische Massagen durch. Sie entfernen Schwielen (verdickte und verhärtete Hautstellen), "Hühneraugen" (Schwielen, die tief unter die Haut reichen) und verhornte Hautstellen, wobei sie Bimsstein (poröses Vulkangestein) und Werkzeuge wie Skalpelle (Operationsmesser) oder Fräsen verwenden. Druckstellen und Wunden versorgen sie nach kosmetischen und fußpflegerischen Maßnahmen mit passenden Druckentlastungsmaterialien und -produkten und legen zur Erstversorgung je nach Bedarf unterschiedliche Verbände an. Zur weiteren Wundversorgung verweisen sie die KundInnen an Ärzte/Ärztinnen, Diplomiertes Gesundheits- und Krankenpflegepersonal oder an andere medizinisch ausgebildete Gesundheitsdienste-Anbieter.
Bei der Maniküre (Handpflege) pflegen die FußpflegerInnen Hände und Nägel; sie führen Hand- und Armbehandlungen (z.B. Handmasken, Paraffinpackungen) durch und massieren die Hände. Die Nägel lackieren sie und gestaltet sie nach Kundenwunsch mit aktuellen Methoden.
FußplegerInnen gehen auf die speziellen Wünsche und Probleme der KundInnen ein, erklären vorbeugende Maßnahmen zur kosmetischen Gesunderhaltung der Füße, Beine und Hände und schlagen Verhaltensmaßnahmen zur Erhaltung des Fußpflegeergebnisses vor. Bei allen Arbeiten müssen die FußpflegerInnen genau auf die Einhaltung der Gesundheits- und Hygienebestimmungen achten und für das persönliche Wohlbefinden der KundInnen sorgen.
Dauer der Lehrzeit: 3 Jahre
Quelle: AMS Berufslexikon - FußpflegerIn (Podologe/Podologin)
Material
Um vorab einen Überblick darüber zu erhalten, welche Materialien in der Podologie erforderlich sind.
Arbeitskleidung:
Haargummi – Lange Haare müssen im Dutt fest geknotet sein
Kopfbedeckung weiß, muss fest am Kopf geknotet sein
weißes T-Shirt (blickdicht) - waschbar bei mindestens 60 Grad Celsius/ optimal 90 Grad Celsius
lange weiße Hose (blickdicht)
weiße Socken
weiße geschlossene Arbeitsschlapfen
Podologie Arbeitsmaterial:
Nagelzange auch Eckenzange möglich
Hautzange mit Scherengriff
Doppelinstrument - Nagelhautschieber mit Nagelhautmesser – ganz aus Metall
Saphir oder Diamantenfeile - sterilisierbar
Glasfeile
Manikür Tuch – dünn -kein Frottee keine Babywindel
Manikür Tasche
Schnellhefter mit Folien
1 Kopfschneider /Querschneider
1 Eckenzange
1 Hautzange
1 Skalpell Halter NR 4
2 Stemmerl - Mittel und schmal
1 Hohlstemmerl
2 Linsen - Mittel und klein
1 Ovallinse
1 Spitzlinse
1 Saphir oder Diamantenfeile – abgerundet - 17cm - sterilisierbar
1 Tamponierhaken mit Salbenheber
1 Verbandsschere – eine Spitze muss abgerundet sein
1 Pinzette lang (rund) - keine Kosmetik Pinzette
Montag - Donnerstag: 8:00 - 16:55 Uhr
Freitag: 8:00 - 13:15 Uhr
Goldschlagstraße 137, 1140 Wien
Tel.: 01/4000 95805
Fax: 01/4000 99 95800
E-Mail: office.914015@schule.wien.gv.at
nur nach Terminvereinbarung
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